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Pizzera & Jaus - „Wer nicht fühlen will, muss hören“-Tour (2019)

Auf der „Wer nicht fühlen will, muss hören“-Tournee der österreichischen Musikkabarettisten Pizzera & Jaus im Herbst 2019 sorgten Sennheiser-Digital-6000-Drahtlossysteme für den Klang der akustischen und elektrischen Gitarren sowie die Verständlichkeit der Liedtexte.

 

Seit 2018 sind bei Auftritten von Pizzera & Jaus seitlich der Bühne vier Sennheiser EM 6000 vorhanden; ein weiterer 19“-Doppelempfänger kommt am FOH-Platz zum Einsatz. Die vier am Podium platzierten Receiver empfangen Signale von acht SK-6000-Taschensendern: Sechs der Sennheiser-Bodypacks werden zur Wiedergabe von Gitarrensignalen (4 x Akustikgitarre mit kombiniertem Piezo/Mic-Pickup, 2 x E-Gitarre) herangezogen, während die verbleibenden Transmitter mit Headsets verbunden sind und die Stimmen von Paul Pizzera und Otto Jaus übertragen.

 

Der am FOH-Platz befindliche Sennheiser EM 6000 wird als Backup-Unit verstanden, aber auch zur Einmessung der Beschallungsanlage sowie als HF-Scanner genutzt. Die AES/EBU-Ausgänge der Doppelempfänger sind mit den Input-Modulen eines digitalen Echtzeit-Audionetzwerks verbunden, sodass sich der Signalfluss vom Taschensender bis in die Endstufen vollständig digital gestaltet. Eine Ausnahme bilden lediglich die beiden E-Gitarren, deren Signale nach der drahtlosen Übertragung den Analogeingängen von Profiling-Amps zugeführt werden.

 

Als Antennen finden zwei passive Sennheiser-A-2003-UHF-Richtantennen Verwendung. Ein separater Antennensplitter ist nicht erforderlich, da die EM 6000 über eine Splitter-Funktionalität für bis zu acht kaskadierte Geräte verfügen.

 

Die SK-6000-Taschensender werden mit BA-61-Akkupacks betrieben, für welche bei Pizzera & Jaus eine mit LM-6061-Modulen bestückte Sennheiser-L- 6000-Ladestation vorhanden ist. Letztere ist ebenso wie die Empfänger per Netzwerk mit dem Sennheiser Wireless System Manager verbunden. Die WSM-Software wird genutzt, um am FOH-Platz die HF- und NF-Pegel sowie Ladezustände der Lithium-Ionen-Akkus im Auge zu behalten.

 

„Wir führen unterwegs 16 BA-61-Akkus mit“, so Magister Martin Mayer, der bei Konzerten von Pizzera & Jaus für den FOH-Sound und das Monitoring der Musiker verantwortlich ist. Mayer ist Inhaber der Veranstaltungstechnikfirma Schalltrichter.com.

 

Vor dem Erwerb der Digital-6000-Systeme verwendeten Pizzera & Jaus über Jahre hinweg Produkte aus der Sennheiser-Evolution-Wireless-Serie. „Das hat eigentlich immer gut funktioniert, aber mit wachsendem Erfolg wurden die Shows zunehmend größer“, erklärt Martin Mayer. „Irgendwann stand der Red Bull Ring in Spielberg auf der Agenda, und an dieser Formel-1-Strecke war im Sommer 2018 so viel Funk am Start, dass es kaum möglich war, geeignete Übertragungsfrequenzen zu finden. Es war endgültig der Punkt erreicht, an dem ich mit Nachdruck dazu geraten habe, digitale Funkstrecken anzuschaffen, zumal uns auch die Verbreitung von LTE und DVB-T zunehmend Probleme bereitete.“

 

Bei jeder Location scannt Martin Mayer die HF-Umgebung: „Ich betreibe unsere zehn digitalen Sennheiser-Funkstrecken im untersten Frequenzbereich zwischen 470 und 480 MHz“, berichtet er. „Die Erfahrung zeigt, dass dort eigentlich immer alles frei ist. Wenn wir in eine Halle kommen, scanne ich dort zunächst die HF-Umgebung mithilfe der WSM-Software, woraufhin geeignete Frequenzeinstellungen über das Netzwerk an die Empfänger übertragen werden. Auf der Bühne kann der Backliner dann die Taschensender mit den Empfängern synchronisieren.“

 

www.sennheiser.com

 

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